
Artikel aus dem Amtsblatt von Ulrike Mozden

Artikel aus dem Amtsblatt von Ulrike Mozden
Von 13.bis 17. November ist es so weit und ein neuer Jugendgemeinderat wird gewählt. Seit nunmehr zwei Jahren hat die Jugend eine starke Stimme in Böblingen. Dies ist vor allem dem Engagement der Jugendgemeinderäte und Jugendgemeinderätinnen zu verdanken, die sich in beachtlichem Maße für jugendrelevante Themen in Böblingen eingesetzt haben.
Neben herausragenden Projekten, wie dem „Sportplatzcheck“ und der Kampagne gegen Alkoholverkauf an Jugendliche, hat sich der Jugendgemeinderat zu einem wichtigen Partner des Gemeinderats entwickelt. Er gilt vor allem bei jugendrelevanten Themen, als Expertengremium, welches gerne vom Gemeinderat gehört wird.
Die Jugend mischt sich ein!
Dies war der Grundgedanke des damaligen SPD-Antrags zur Einrichtung eines Jugendgemeinderats. Trotz mancher anfänglicher Zweifel, ob die Böblinger Jugendlichen dieses Gremium wirklich als Sprachrohr nutzen werden, kann man heute sagen, der Jugendgemeinderat ist ein Böblinger Erfolgsmodell.
Dazu beigetragen hat vor allem die Art der Zusammensetzung des Gremiums. Durch die Anbindung an die Schulen, in Form von „Schul-Fraktionen“, hat der Jugendgemeinderat bei allen Beteiligten eine hohe Akzeptanz erreicht. Aus diesem Grund bleiben wir als SPD-Fraktion dabei, dass ein Jugendgemeinderat ein überparteiliches Gremium ist und bleiben soll. Denn nur wenn dies gewährleistet ist können Jugendliche ohne Zwänge und Ideologien an die Politik herangeführt werden. Und dass Politik auch im jungen Alter Spaß macht, kann man ja sehen!
Das Patenprojekt
Das Patenprojekt sieht vor, dass es in jeder Fraktion des Gemeinderates einen „Paten“ für den Jugendgemeinderat gibt. Wir von der SPD-Fraktion hatten durch unsere beiden Paten einen guten Einblick in die Arbeit des Jugendgemeinderats. Wir sehen uns als Bindeglied zwischen beiden Gremien. Wir würden uns wünschen, wenn dieses Projekt auch in Zukunft fortgesetzt wird.
Nun steht der Jugendgemeinderat vor einem personellen Wechsel. Die SPD-Fraktion möchte sich an dieser Stelle bei allen noch amtierenden Jugendgemeinderäten und Jugendgemeinderätinnen für Eure Arbeit herzlich bedanken. Ihr habt uns gezeigt, dass die Jugend sehr wohl an Politik interessiert ist. Denn Politik machen, heißt etwas bewegen und selber gestalten. Das habt ihr in den letzten zwei Jahren mehrfach unter Beweis gestellt.
Trotzdem ist in Böblingen noch viel zu tun. Es gibt immer noch Dinge, die es zu verbessern gilt. Beispiele gibt es genug. Zum Beispiel die fehlenden Proberäume für Nachwuchsmusiker, die Zukunft des Club Forums und vieles mehr. Auch das Flugfeld wird für Jugendliche sicher ein zukünftiges Thema sein. Diese Stadt ist immer in Bewegung und benötigt daher auch von seinen jungen Einwohnern immer neue Impulse. Wir würden uns wünschen, dass ihr auch in Zukunft diese Impulsgeber sein werdet.
Wir freuen uns auf eine weitere hervorragende Zusammenarbeit, mit den zukünftigen jungen Rätinnen und Räten.
Wir von der SPD haben unser Wahlversprechen mit dem Antrag für einen Jugendgemeinderat gehalten. Haltet ihr Euers und mischt Euch weiter aktiv in die Politik ein!