Groko ja oder nein? Wie stimmt die SPD im Kreis Böblingen ab?

Katja Mast, Florian Wahl

Pressemitteilung der SPD Böblingen

Mast: „Es ist unsere Aufgabe jetzt das Leben der Menschen besser zu machen. Der Koalitionsvertrag steht dafür.“

Am Samstagnachmittag, den 24 Februar lud der SPD-Stadtverband Böblingen die SPD-Mitglieder in der AWO-Geschäftsstelle in Böblingen ein zu einer engagierten Diskussionsrunde „Wohin SPD? - GroKo oder NoGroKO?“ mit der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion und Vorsitzenden der SPD-Landesgruppe Baden-Württemberg Katja Mast.

Diskussionsveranstaltung: „ Was nun, SPD? Groko oder NoGroko“ am 24.02.2018, um 15.00 Uhr AWO BB, Eugen-Bolz-Str.1

Florian Wahl, SPD-Stadtverbandsvorsitzender Böblingen

Einladung zur Diskussionsveranstaltung: „ Was nun,
SPD? GroKo oder NoGroKo?“

mit Katja Mast MdB, stellvertretende Vorsitzende
der SPD-Bundestagsfraktion

 

Glyphosat-Streit erschüttert Politik – Scheitert daran die Große Koalition?

 Landwirtschaftsminister Schmidt gibt in der Auseinandersetzung kein gutes Bild ab. Damit rückt das zur Verfügung stehende Personaltableau unweigerlich schon jetzt in den Fokus: Mit Schmidt, das muss der Kanzlerin klar sein, dürfte in der nächsten Legislaturperiode keine Regierungsmannschaft zu bilden sein.

Man sollte mal davon ausgehen, dass weder Seehofer noch Merkel etwas vom Alleingang Schmidts vor seiner Entscheidung gewusst haben.

Nein zu Groko - Meinung von Jasmina Hostert -( Facebook)

 
 
Ich werde mit #NEIN zu einer #GroKo stimmen. Aus all den Gründen, die für mich auch bis zum 24.9. galten, so gelten sie auch jetzt! Ich sehe nicht, dass wir mit der Union sozial-demokratische Politik umsetzen können (Bürgerversicherung, stabile Renten, Anhebung vom Mindestlohn, schärfere Mietpreisbremse, Eindämmung der Leiharbeit, Abschaffung Kooperationsvetbot Bund/Länder, Rüstungsabbau, Reduzierung von Waffenexporten etc.)
Der SPD zu unterstellen, sie wolle keine Verantwortung für unser Land übernehmen ist schäbig. Wer die stolze Geschichte unserer Partei kennt, weiß auch, dass die SozialdemokratInnen nie Verantwortung gescheut haben, und zwar in deutlich schlechteren Zeiten. Und wir haben auch in der letzten Koalition Verantwortung getragen. Jetzt hatten mal andere die Chance, und wollten nicht -warum die FDP nicht will, versteht keiner so wirklich, alle Erklärungsversuche wirken auf mich lächerlich.
Merkel ist gescheitert. Das hat sich bereits vor den Wahlen abgezeichnet und das wissen wir alle. Sie will aber unbedingt Kanzlerin bleiben. Ist denn das verantwortungsvoll? Die eigenen Ansprüche über alles zu stellen? Und die SPD soll nun die nächsten vier Jahre eine gähnende "Weiter so" Politik mittragen und den Untergang von Merkel begleiten und dabei selbst untergehen? Nebenbei noch die Ränder stärken und bei der nächsten Wahl die richtige Katstrophe erleben? Das wäre verantwortungslos! Also zeigt Haltung Genossinnen und Genossen und verkauft nicht unsere Werte, nur damit Mutti Kanzlerin bleiben kann. Da sich Deutschland wahrhaftig nicht in einer Krise befindet, wäre eine Minderheitsregierung ein Versuch wert.
 

 

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