Aus dem Amtsblatt vom 3.Juli 2015
Auf- und Ausbau von Lokalen Bildungsnetzwerken „LoBin“ Böblingen als große Kreisstadt mit derzeit 49.000 EinwohnerInnen ist eine wirtschaftsstarke und sehr attraktive Kommune.
Durch das hohe Bildungsniveau der BürgerInnen, die zahlreichen Betreuungs-, Begleitungs- und Bildungsangebote, unseren sehr guten Schulen und eine Vielzahl anspruchsvoller Ausbildungs- und Arbeitsplätze ist unsere Stadt für Fachkräfte aller Branchen ein attraktiver Lebensmittelpunkt.
Wichtig ist hierbei, dass Kindern und Jugendlichen aus bildungsfernen Familien besondere Aufmerksamkeit beim Ausbau unseres lokalen Bildungsnetzes zukommen muss. Das Projekt „LoBin“ wurde initiiert vom Evangelischen Jugendwerk in Kooperation mit der Stadt Böblingen und ist für den Modellstandort Böblingen sowie acht weitere Standorte im Februar diesen Jahres, durch das Sozialministerium Baden-Württemberg genehmigt worden. Es wird mit 90 000 Euro vom Land gefördert. Herzlich möchte ich mich bei unserem Abgeordneten für die massive Unterstützung bedanken.
Florian Wahl: „Richtig viel Geld in den Kreis Böblingen. Wir kümmern uns um unsere Kommunen und sorgen für eine zukunftsfeste Infrastruktur.“
3,26 Millionen Euro werden für finanzschwache Kommunen im Landkreis zusätzlich bereitgestellt, um Investitionen in die Infrastruktur und die Bildungsinfrastruktur zu tätigen. Das hat der Landtagsabgeordnete für den Kreis Böblingen Florian Wahl am heutigen Freitag bekanntgegeben. „Die Städte und Gemeinden sind ein Grundpfeiler unseres Gemeinwesens, die grundlegende und wichtige Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger erfüllen. Hier entscheidet sich auch, wie zukunftsfähig unser erfolgreiches Land ist und bleibt. Deswegen ist die Unterstützung von Bildung und Infrastruktur, ob im Verkehr oder digital, direkt vor Ort so wichtig“, betonte Florian Wahl.
Landtagsabgeordneter trifft sich mit Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zum politischen Austausch.
Der Landtagsabgeordnete für den Kreis Böblingen Florian Wahl hat sich am Dienstag zum Austausch mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft getroffen. Im Rahmen einer Fachgruppensitzung fand ein sachlicher, angenehmer und angeregter Austausch zwischen den Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern und Wahl statt, bei dem sowohl aktuelle Themen als auch die politische Großlage in der Bildungspolitik im Land Thema waren. Ein wichtiges Anliegen ist Wahl die Entlohnung der Lehrerinnen und Lehrer. „Angestellte Lehrkräfte dürfen nicht schlechter gestellt werden als verbeamtete, alle zusammen leisten einen hervorragenden Job. Deswegen stehe ich fest an der Seite der Lehrinnen und Lehrer“, betonte der Abgeordnete. So sei es auch zielführend, dass im nächsten Jahr die höchste Einstellungsquote seit den siebziger Jahren zu verbuchen sein wird. „Das muss uns die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen wert sein. Denn für diese arbeiten die Lehrerinnen und Lehrer an unseren Schulen jeden Tag“, erörterte Wahl.
Die Böblingerin Jasmina Hostert-Sijercic ist neue Kreisvorsitzende der SPD – 32-Jährige kam als Bürgerkriegsflüchtling nach Deutschland
von Dirk Hamann (Kreiszeitung)
Die Böblingerin Jasmina Hostert-Sijercic ist am Samstag zur neuen Kreisvorsitzenden der SPD gewählt worden. Ihre neue Aufgabe geht die 32-Jährige mit viel Schwung und Optimismus an. Das Leben hat sie gelehrt, den Blick möglichst immer positiv gestimmt nach vorne zu richten.
Eine Politikwissenschaftlerin, Anfang 30, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Landtagsabgeordneten Florian Wahl arbeitet, ist nun neue Kreisvorsitzende der SPD. Das riecht nach geradliniger Karriereplanung. Doch Jasmina Hostert-Sijercic passt nicht in eine solche Schublade. Ihr Lebenslauf zeigt ein anderes Bild.
Bei ihrer Kreisdelegiertenkonferenz am Samstag (20.06.2015) haben die Delegierten des SPD-Kreisverbandes mit 95,4 % die Böblingerin Jasmina Hostert-Sijercic zur ihrer neuenVorsitzenden gewählt.
„Für den großen Vertrauensbeweis bin ich unendlich dankbar und freue mich, dass ich gemeinsam mit den Genossinnen und Genossen im Kreis neue Akzente setzen kann um eine moderne, bürgernahe und soziale Politik zu gestalten“, so die Politikwissenschaftlerin, Kunsthistorikerin und Mutter von einer dreijährigen Tochter.