„Ich unterstütze die Forderungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft nachdrücklich und halte den Streik für gerechtfertigt“
Der Landtagsabgeordnete Florian Wahl traf sich am heutigen Dienstag zum Austausch mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, um über den Streik und die Situation der Erzieherinnen und Erzieher zu sprechen. Im Gespräch war Wahl mit Gewerkschaftsvertreterin Elke Klump-Röhm, die Leiterin des Kinderhauses am Marktplatz in Gärtringen ist, die Fachgruppe „Erzieherinnen“ der GEW leitet und aktuell in der Bundestarifkommission der Gewerkschaft sitzt. Durch den Austausch mit der Gewerkschaft möchte Wahl vor allem seine Unterstützung für die Erzieherinnen und Erzieher ausdrücken und ihnen den Rücken stärken. „Bildung fängt schon bei den Kleinsten an. Die Frauen und Männer, die sich jeden Tag um das Wohlergehen und die Bildung unserer Kinder kümmern, haben unsere Wertschätzung verdient, denn sie leisten tagtäglich hervorragende und gute Arbeit. Diese sollte auch mit einem guten Lohn bezahlt werden. Als Gesellschaft muss uns die exzellente Betreuung unserer Kinder auch etwas wert sein“, sagte Wahl. Mit dem massiven Ausbau der Kleinkindbetreuung und der Finanzierung von 68% der Betriebsausgaben durch das Land bei der U3-Betreuung und 63% bei der Kinderbetreuung ist die Landesregierung schon in Vorleistung getreten und hat zur Verbesserung der Betreuungssituation beigetragen.
Florian Wahl MdL: „Ressentiments und rechter Stimmungsmache entgegentreten.“
Am Sonntag, den 17.05.2015 will die Pegida-Bewegung mit bis zu 300 Teilnehmenden durch Stuttgart ziehen. Wie auch schon in vielen anderen Städten, wollen sie nun auch in Stuttgart ihre Ressentiments verbreiten.
Gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Gewerkschaften, Parteien und VertreterInnen der Zivilgesellschaft ruft Florian Wahl dazu auf, sich dem entgegenzustellen. „Migration hat immer zum wirtschaftlichen Wohlstand des Kreis Böblingen beigetragen“, erklärt Wahl. „Die Stimmungsmache von Pegida steht dem entschieden entgegen und bedroht somit nicht nur unsere Freiheit und Vielfalt, sondern auch den wirtschaftlichen Erfolg in der Region. Dem muss entschlossen entgegengetreten werden.“
Böblingen: Wie Fritz Brezing den Einmarsch der Franzosen erlebt hat / Ex-Daimler-Chef Reuter fürchtet, dass sich die Ukrainekrise ausweitet
Bericht aus der SZBZ von Matthias Staber (11.05.2015)
„Lebt ihr noch?“ „Ja, aber wir trauen uns nicht mehr raus“. Sekunden, bevor Fritz Brezing die Frage hört und seine Mutter antwortet, geht in der Neuffenstraße ein Bombenhagel nieder. Böblingen ist Opfer eines Angriffs der Alliierten, der Zweite Weltkrieg ist inmitten der Stadt angekommen, inmitten der Häuser, der Wohnzimmer der Familien. Das Haus der Familie Brezing ist Schutt und Asche, sie kommt glücklicherweise mit heiler Haut davon.
Große Einigkeit bei zweiter Veranstaltung zur Aufwertung der Böblinger Altstadt - Interfraktioneller Antrag soll erarbeitet werden
VON DIRK HAMANN (Kreiszeitung/Böblinger Bote)
Der Schlossberg rückt einmal mehr in den Fokus der Böblinger Kommunalpolitik. Noch vor der Sommerpause soll im Gemeinderat ein interfraktioneller Antrag gestellt werden, um die Altstadt aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken. So der einhellige Tenor bei einer zweiten Veranstaltung „Quo Vadis Schlossbergring“.
Ende März hatte die städtische SPD zu einem ersten Treffen eingeladen, um eine Initiative für eine Aufwertung des Schlossbergrings zu starten. Ziel: Anwohner, Politik, Gewerbetreibende und engagierte Bürger zusammenzubringen, um gemeinsam ein Thema energisch und nachhaltig anzupacken, das vielen Böblingern seit Jahrzehnten unter den Nägeln brennt - eine attraktive Gestaltung der Altstadt. Bei der Veranstaltung wurden Impulse gesetzt geführt, in den nachfolgenden Wochen zahlreiche Ideen und Vorschläge gesammelt.