Böblingen: Wie Fritz Brezing den Einmarsch der Franzosen erlebt hat / Ex-Daimler-Chef Reuter fürchtet, dass sich die Ukrainekrise ausweitet
Bericht aus der SZBZ von Matthias Staber (11.05.2015)
„Lebt ihr noch?“ „Ja, aber wir trauen uns nicht mehr raus“. Sekunden, bevor Fritz Brezing die Frage hört und seine Mutter antwortet, geht in der Neuffenstraße ein Bombenhagel nieder. Böblingen ist Opfer eines Angriffs der Alliierten, der Zweite Weltkrieg ist inmitten der Stadt angekommen, inmitten der Häuser, der Wohnzimmer der Familien. Das Haus der Familie Brezing ist Schutt und Asche, sie kommt glücklicherweise mit heiler Haut davon.
Große Einigkeit bei zweiter Veranstaltung zur Aufwertung der Böblinger Altstadt - Interfraktioneller Antrag soll erarbeitet werden
VON DIRK HAMANN (Kreiszeitung/Böblinger Bote)
Der Schlossberg rückt einmal mehr in den Fokus der Böblinger Kommunalpolitik. Noch vor der Sommerpause soll im Gemeinderat ein interfraktioneller Antrag gestellt werden, um die Altstadt aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken. So der einhellige Tenor bei einer zweiten Veranstaltung „Quo Vadis Schlossbergring“.
Ende März hatte die städtische SPD zu einem ersten Treffen eingeladen, um eine Initiative für eine Aufwertung des Schlossbergrings zu starten. Ziel: Anwohner, Politik, Gewerbetreibende und engagierte Bürger zusammenzubringen, um gemeinsam ein Thema energisch und nachhaltig anzupacken, das vielen Böblingern seit Jahrzehnten unter den Nägeln brennt - eine attraktive Gestaltung der Altstadt. Bei der Veranstaltung wurden Impulse gesetzt geführt, in den nachfolgenden Wochen zahlreiche Ideen und Vorschläge gesammelt.
Schlossbergring: Viele Vorschläge und Ideen beim zweiten Treffen zur Zukunft des Stadtgebiets
Von Thomas Oberdorfer (SZ/BZ)
Fußgängerzonen in der Poststraße und am Unteren See oder ein Tempolimit: Bei einem zweiten Treffen zur Zukunft des Schlossbergrings hat die Böblinger SPD Ideen für einen interfraktionellen Antrag im Gemeinderat gesammelt.
„Wir haben den Impuls für dieses Thema gesetzt. Wir wollen überparteilich an einer Lösung arbeiten“, sagte Florian Wahl, Vorsitzender der Böblinger SPD-Gemeinderatsfraktion und Landtagsabgeordneter. Zum zweiten Treffen unter dem Titel „Quo vadis Schlossbergring?“ kamen gut 40 Personen, Händler und Dienstleister der Innenstadt ebenso wie Mitglieder der unterschiedlichen Gemeinderatsfraktionen, lediglich die CDU glänzte durch Abwesenheit. „Es ist schade, dass die CDU nicht vertreten war. Grundsätzlich zeigt sich aber, dass ein großes Interesse daran besteht, Leben in das Stadtzentrum zu bringen“, sagte Wahl.
Florian Wahl: „Höchster Respekt für die Sonderpädagogen in Baden-Württemberg und dem Kreis Böblingen“
Am Dienstag, den 5. Mai 2015, besuchten die Abgeordneten des Landtags Florian Wahl und Sabine Wölfle, Sprecherin der SPD-Fraktion für die Belange von behinderten Menschen, die Winterhaldenschule in Sindelfingen, um sich mit Leitern von Sonderschulen aus dem Kreis Böblingen zum Fachgespräch zu treffen. Sabine Wölfle ist zudem für die SPD-Fraktion im Sozialausschuss und im Bildungsausschuss des Landtages und somit auch in diesen Ausschüssen mit dem übergreifenden Thema Inklusion befasst. „Als Abgeordneter für den Kreis Böblingen war es mir ein großes Anliegen, mit den betroffenen Pädagoginnen und Pädagogen ins Gespräch zu kommen, ihre Sichtweise zu erörtern und mich der Sorgen und Nöte von ihnen anzunehmen. Gerade deswegen freut es mich, dass Sabine Wölfle als Fachpolitikerin in meinem Kreis zu Besuch war. Sonderschulen sind wichtiger Bestandteil unseres Schulsystems“, sagte Wahl.